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Ronald Spratte

In stiller Anteilnahme

Daniela Herbst | Träumtheater

Eine Clowns-Poesie über den Tod und das Gedenken der Opfer des 3. Reiches

Das Stück ist der vierte und letzte Teil des Solo-Zyklus von Daniela Herbst, der nach Jahreszeiten geordnet ist. Diese Poesie symbolisiert den Herbst, das Welken, die Traurigkeit, das Sterben. Inhaltlich ist die Poesie eine Antwort als Bühnenkünstlerin auf das schwierige Thema des landeseigenen Genozides der jüdischen Bevölkerung während der Herrschaft der Nationalsozialisten (1933 - 1945) und der zwangsläufigen Frage nach "Schuld und Sühne" (F. Dostojewski/1866). Es ist eine Reflexion als Clown unter Zuhilfenahme von B. Brechts Gedicht "Kinderkreuzzug" (1941), dem Monolog der "Judith" aus "Furcht und Elend des dritten Reiches" (1945) und Auszüge aus W. Borcherts "Draußen vor der Tür" (1946). Hierbei wird einmal die Perspektive der Täterin beleuchtet und als zweites die Situation des Opfers. Der Clown führt tanzmimisch als Pierrot durch die Poesie.

 

Idee/Realisierung: Daniela Herbst | Träumtheater

Schauspieltraining & szenische Arbeit mit den Brechttexten: Christoph Magiera

Musik-Idee: Daniela Herbst

Musik-Schnitt: Dietrich Petzold, Tonus Arcus

Fotos (Gedenkstätte, Mahnmal, Landschaften): Daniela Herbst

Bühne: Daniela Herbst

Darsteller: Daniela Herbst

Clown-Assistenz: Carola V. Lehmann

 

Mit besonderem Dank an das Theaterhaus Berlin Mitte für Kooperation und Möglichkeit der Produktion

about...

Daniela Herbst

arbeitet seit 1992 als Tanzmimin, Choreographin und seit 2006 als Clown in der freien Theaterszene. Sie erhielt ihre Tanzausbildung an der Etage bei Tim Gaullhier, Libby Farr und Calvann Cole. Ihr Solo-Clownstraining bekam sie von Patricio Soto. Sie war ein Jahr lang Mitglied der Berlin Mime Company.

9. Nov. 2016

19:00

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