THE WORLD AT LARGE BARELY MOVES ME | SCHADE, DU HAST SO NE KOMISCHE WELTANSCHAUUNG
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Maylin Habig

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THE WORLD AT LARGE BARELY MOVES ME | SCHADE, DU HAST SO NE KOMISCHE WELTANSCHAUUNG

ELEGANZ AUS REFLEX

Ein Abend über eine ambivalente Zeit. Über Hingabe, Konkurrenz,  Abhängigkeit und Antisemitismus. Und zwei Menschen die Freunde waren.

Eine lange Freundschaft erzählt uns etwas über die 20er Jahre des  vergangenen Jahrhunderts. Über ein Land im Umbruch und Aufbruch, dessen  Richtungen im ständigen Konflikt stehen. Die französisch, englisch,  deutsch-jüdische Keramikerin Marguerite Friedlaender und der deutsche  nicht-jüdische Bildhauer Gerhard Marcks prägten maßgeblich das deutsche  Kunsthandwerk. Sie musste fliehen. Er blieb. Der Abend blickt einerseits  auf das Schaffen der beiden Künstler*innen am Bauhaus (Weimar) und der  Burg Giebichenstein (Halle). Andererseits beleuchtet er eine Zeit, in  der Antisemitismus, für die meisten eine natürliche Überzeugung war.  Auch für Gerhard Marcks. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus  zeigte sich, wohin der Antisemitismus führen kann. In die Vernichtung;  aber er war schon längst vorher da und hatte sich in der Gesellschaft  als geläufige Weltanschauung festgesetzt. Wie war Freundschaft dennoch  möglich und wie eine kritische Auseinandersetzung miteinander?

Text: Carolin Millner
Dramaturgie: Lisa Schettel
Figurenspiel | -bau: Elsa Weise
Bühne | Kostüm | Licht: Maylin Habig | Nils Wildegans
Musik: Jacob Bußmann
Spieler*innen: Sarah Gailer | Benjamin Müller
Produktionsleitung: Jasna Witkoski
Regieassistenz: Sylvia Eck


Eine Produktion der ELEGANZ AUS REFLEX GbR in Kooperation mit dem WUK  Theater Quartier und studioNAXOS. Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt  RheinMain, dem Kulturamt Frankfurt am Main, der GVL und dem Netzwerk  Freier Theater. ELEGANZ AUS REFLEX wird vom Kulturamt der Stadt  Frankfurt am Main mehrjährig institutionell gefördert.

With kindly support of

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17. Juni 2022