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2016

Sandglastreiben
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Marcel Frank

Sandglastreiben

Die Mondschweine

Treibt uns der Sand wirklich immer schneller durchs Stundenglas, wird zum Treibsand, dem wir nicht entrinnen? ZEIT IST GELD - Das ist die Maxime, nach der wir leben. Wir sparen Zeit, wir verlieren Zeit, wir gewinnen Zeit und wir rennen ihr hinterher. Was bleibt von uns übrig, wenn wir keine Zeit mehr haben? Wir finden uns in unserem Alltag wieder, einer Welt, in der der „so schnell wie möglich“-Vorsatz mit der Muttermilch eingesaugt wird. Multitasking ist Grundvoraussetzung und kein seltenes Talent mehr. 

 

So halten wir wie Herr Weiler dem Termindruck nicht stand, wenn wir doch eigentlich unsere Kinder zur Schule bringen müssen. Als StudentInnen versuchen wir durch Partyexzesse irgendwie wieder etwas zu spüren, wenn uns der Druck der Regelstudienzeit lähmt. Yoga und Zeitmanagementseminare sind unsere Waffen im Kampf gegen den Zeitdruck. Träume und ein zufriedenes Leben sind nur noch Utopie. Lachhaft. 

 

Auch in ihrem zweiten selbst geschriebenen Stück suchen „Die Mondschweine“ nach Horizeiten in Form einer experimentierenden Collage mit szenischen, choreografischen und musikalischen Elementen.

Text/Regie: Anita Brokmeier, Isabelle Schulz

Darstellung: Anita Brokmeier, Marcel Frank, Rebecca Hoffmann, Sophie Séja, Isabelle Schulz

Künstlerische Unterstützung: Marie-Louise Böhm-Wagner, Marcel Frank, Jan Költsch, Mandy Speda, Phrequenz777

8. April 2016

Theaterhaus Berlin Mitte

WERKSTATTBÜHNE 003

Wallstraße 32 - Haus C | 10179 Berlin

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